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Intelligenz im Scanner: Scannerleistung richtig gewählt

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Products

Scanner, Digital Mailroom, Mailroom Solutions, Posteingangslösungen, Posteingangsverarbeitung, Input Management, Scan Lösung

Steht ein Digitalisierungsprojekt an, muss zu einem bestimmten Zeitpunkt der richtige Scanner ausgewählt werden. Wer die Leistungs- und Funktionsangaben der Geräte studiert, wird innerhalb seiner Preisvorgabe schnell mit der Frage konfrontiert sein, welches das richtige Modell für seine Bedürfnisse sein könnte. Wenn der Hersteller des Scanners beispielsweise grosszügig angibt, dass das Gerät für bis zu 15000 Blatt pro Tag eingesetzt werden kann, reicht das schon als Gradmesser für die richtige Auswahl? Wir erläutern kurz ein paar wichtige Merkmale und wie diese zu interpretieren und handhaben sind.

Scanner: richtig gewählt und
richtig eingesetzt

Um es gleich zu sagen, es ist nicht einfach, um nicht zu sagen schwierig. Denn wer eine richtige Antwort haben will, muss zuerst die richtigen und vor allem die wichtigen Fragen stellen. Interact Consulting hat dazu ein White Paper erstellt, das Aufschluss darüber gibt, welche Fragen bei der Wahl des richtigen Scanners zu beachten sind. Dieses stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Wie sind Angaben zu Scannern jedoch grundsätzlich zu interpretieren und welche Stolperfallen gilt es zu vermeiden?

Leistung ist relativ

Einer der häufigsten Fehler ist es, den Leistungsangaben eines Scanners zu sehr zu trauen. Steht zum Beispiel, dass ein Scanner eine Verarbeitungsleistung von 60 Seiten pro Minute hat, so gilt es, diese Angabe genau zu analysieren. Erste Frage: Auf was bezieht sich die Angabe? Auf Scannen in Farbe oder Schwarzweiss? Auf eine Auflösung von 200 dpi oder 300 dpi? Und was genau ist eine Seite? Ein ganzes Blatt, Vorder- oder Rückseite?

In der Regel wird heute doppelseitig gescannt und durch die eingesetzte Software findet eine automatische Löschung von leeren Seiten statt, was die mühsame Nachbearbeitung der gescannten Bilder vereinfacht. Auch lassen es heutige Komprimierungsverfahren, wie zum Beispiel JPEG 2000 Part 6 zu, dass das gesamte Scanngut nicht mehr in Schwarzweiss sondern in Farbe gescannt wird, da durch die Komprimierung Bilddateigrössen wie beim schwarzweissen Scannen erreicht werden. Auch sollte man heute mit der Bildauflösung für OCR-Prozesse nicht geizen. Scannen mit 300 dpi im Vergleich zu 200 dpi bedeutet, dass in der Fläche mehr als doppelt so viele Bildpunkte zu Verfügung stehen, die im OCR-Prozess ausgewertet werden können und so das Leseergebnis erhöhen. Um die theoretische Höchstgeschwindigkeit eines Scanners bestimmen zu können, muss deshalb die Leistung für 300 dpi in Farbe bei doppelseitigem Scannen angeschaut werden. Und auch hier liegen noch weitere Stolperfallen. Einige Hersteller beschreiben die Leistung mit IPM, was Images per Minute bedeutet. Wesentlich ist jedoch nicht wie viele Bilder (Vorder- und Rückseite) das Gerät zu erstellen vermag, sondern wie viele Blätter sich in der Höchstgeschwindigkeit pro Minute scannen lassen.

Nominal vs. real

Und was bedeutet Höchstgeschwindigkeit? Wenn ich pro Tag 1 000 Blätter scannen will, kann ich das mit einem Scanner, der 60 Blätter pro Minute verarbeiten kann, in 17 Minuten scannen? Weit gefehlt. Denn für die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit sind noch andere Faktoren wesentlich, wie zum Beispiel die Kapazität des Einzugs oder die Bildverarbeitungsgeschwindigkeit des Scanners, des Software-Treibers oder des angeschlossenen PCs. Je kleiner die Kapazität des Ein- und Ausgabefaches ist, desto mehr Unterbrüche ergeben sich im Scannbetrieb beim Einlegen und Herausnehmen von Papierstapeln sowie beim Start und Stopp der Scannanwendung. Auch ist es so, dass die Verarbeitungsleistung des Systems (Scanner, Treiber, PC) vielfach abnimmt, je mehr Bilder in kurzer Zeit erzeugt werden.

Faustregel zur Nutzenabschätzung

Als Faustregel gilt: Je kleiner die Leistung des Scanners ist, desto weniger kann ich von der möglichen Leistung auch tatsächlich nutzen. Bei kleinen Geräten mit einer Einzugskapazität von bis zu 150 Blatt und einer nominalen Geschwindigkeit von bis 60 Blatt kann man bei guter Arbeitsorganisation bis zu 20 Prozent der Nominalleistung erreichen. Das wären bei einem Scanner für 60 Blätter je Minute dann nur noch 12 Blätter pro Minute. Der Rest geht drauf für das Einlegen und Herausnehmen des Papiers, die Bedienung der Scannanwendung und das Warten darauf, dass alle Bilder verarbeitet wurden. Bei Hochleistungsgeräten mit bis zu 200, 300 oder gar 400 Blatt pro Minute kann man bei optimaler Organisation der Abläufe rund um den Scanner schon bis zu 50 oder sogar 60 Prozent der Nominalleistung erzielen. Optimale Organisation der Abläufe bedeutet beispielsweise bei einem Hochleistungsscanner mit einer Kapazität von bis zu 400 Blättern pro Minute, dass man in der Lage sein muss, pro Stunde Papierstapel mit 12 000 Blättern bereitzustellen und auch wieder abzutransportieren, was ausgefeilte Abläufe in der Arbeitsvor- und -nachbearbeitung erfordert.

Die Feld-, Wald- und Wiesen-Scanner-Realität sieht jedoch meist anders aus. Da wird am Scan-PC auch noch indexiert, die Stapel werden zuerst noch präpariert oder die gesamte Arbeitsvorbereitung muss vor dem jeweiligen Scan-Job noch von der gleichen Person ausgeführt werden. Angesicht der hohen Kosten, die für die menschliche Arbeitsleistung anfällt, ist darum die Investition in einen schnelleren Scanner meistens vorteilhaft.

Intelligenz im Scanner kann mehr

Ein Aspekt, der von besonderer Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Scanner ist, wird häufig übersehen. Es ist die Frage, wo die Bildaufbereitung der Rohbilder stattfindet. Bei preislich eher günstigen Scannern findet diese Verarbeitung zumeist vollständig im steuernden PC statt. Das bedeutet, der Scanner übermittelt rohe Bilddaten über das Kabel (zumeist USB) an den PC, wo der Scannertreiber (ISIS oder Twain) die Bilder mit der Rechenleistung des PCs und gemäss den Möglichkeiten des Treibers schön rechnet. Hierzu zählen unter anderem die Entfernung der Ränder, die gleichmässige Gestaltung des Hintergrunds, das Zurechtrücken schiefer Bilder, die Entfernung von Bildrauschen oder schwarzen Rändern, die richtige Ausrichtung der Bilder und so weiter. Solche Bildmanipulationen sind sehr rechenintensiv, vor allem auf Basis von rohen Bilddaten.

Besonders dramatisch wird diese Arbeit, wenn eine Kunde sich entscheidet, anstelle von vollwertigen PC-Arbeitsplätzen virtuelle PCs zu nutzen. In diesem Falle werden die unkomprimierten Bilddaten über den virtuellen USB-Anschluss und damit über das Netzwerk der Thin-Client-Infrastruktur an den Server versendet. Das bedeutet nicht nur eine dramatische Verlangsamung des Scannprozesses, ein solches Verfahren beeinflusst im schlimmsten Fall die Gesamtleistung des Netzwerks, da jede Sekunde viele Megabytes an Daten vom Scanner zu den rechnenden Servern übermittelt werden. In aller Regel ist das unzumutbar und ineffizient.

Rechnen im Scanner

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal, das in der Evaluation von Scannern häufig vergessen wird, ist darum die Frage, ob der Scanner selbst über genügend Intelligenz beziehungsweise Rechenkapazität verfügt. Damit kann der Scanner die Bildumwandlungen und -optimierungen selber ausführen und muss diese Arbeiten nicht an den steuernden PC delegieren. Auch hier lautet der Grundsatz, je leistungsfähiger (und teurer) das Gerät ist, umso mehr dieser Intelligenz ist auch darin verbaut. Bei den Scannern für hohe Verarbeitungsvolumina, wie zum Beispiel die Serie i5000 von Kodak Alaris, sind darum viele Prozessoren direkt im Gerät verbaut, die die Bildverbesserungen gemäss der jeweiligen Treibereinstellung vollständig und direkt in Echtzeit im Scanner ausführen. Der steuernde PC erhält ohne Wartezeit die fertig verarbeiteten Bilder und begnügt sich im Wesentlichen mit deren Speicherung. Mit der Umsetzung dieser Technik wird sichergestellt, dass die angegebene hohe Scanngeschwindigkeit auch dauerhaft ohne Leistungseinbussen erreicht wird. Damit werden die hohen Investitionen in solche Hochleistungsscanner sinnvoll geschützt.

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Je günstiger ein Scanner und je geringer die Verarbeitungsleistung ist, desto mehr dieser Bildverarbeitungsleistung findet im steuernden PC statt. Die Trennlinie ist dabei nicht scharf. Bei Geräten mittlerer Leistung werden ein Teil der Berechnungen im Scanner und ein anderer Teil im steuernden PC ausgeführt und so weiter.

Scanner der Kodak Alaris i5000 Serie

Auch Kleine können intelligent sein

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Von besonderem Interesse sind darum diejenigen Kleingeräte, bei denen wie bei den grossen, leistungsfähigen Scannern ebenso Rechenleistungen im Gerät verbaut wird, um diese zum Beispiel mit sogenannten virtuellen Desktops leistungsfähig betreiben zu können. Bei Kodak Alaris ist hier etwa das Modell i1190 E zu nennen, das genau nach diesem Prinzip entwickelt wurde. Es ist zwar etwas teurer als seine unintelligenten Brüder, jedoch lassen sich mit dem Gerät in virtualisierten Umgebungen, wie beispielsweise in einem Krankenhaus, trotzdem noch gute, dezentrale Scannanwendungen realisieren.

Kodak Alaris i1190 E

Wollen Sie mehr über die Auswahl des richtigen Scanners erfahren, so bestellen Sie unser White Paper zum Thema oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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Geschäftsführer
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