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PROSAR-AIDA 3.0

New Version of the Classification and Extraction System

Ab sofort ist es soweit: bei dem Volltext-basierenden, intelligenten Klassifikations- und Extraktionssystem PROSAR-AIDA stehen in Version 3.0 jetzt neue und überarbeitete, effiziente Werkzeuge zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:

Trainierbare Klassifikatoren
Die Klassifikation kann wie bisher über manuell erstellte Regeln erfolgen. Alternativ beziehungsweise ergänzend zur manuellen Methode kann neu ein trainierbares Klassifikationsobjekt eingesetzt werden. Zwar ist nach wie vor kein System selbstlernend, doch PROSAR-AIDA kann anhand von Trainingsstapeln automatisch Regeln erstellen, um Dokumente bestimmten Klassen zuzuordnen. Solche trainierbaren Klassifikationsobjekte werden idealerweise im PROSAR-AIDA Regelbaum mit den bekannten, manuellen Methoden kombiniert. So kann beispielsweise ein System eingerichtet werden, bei dem eine manuell optimierte Klassifikation für die präzise Erkennung wichtiger Dokumentenarten mit einer automatisierten Klassifikation für die Vorsortierung bestimmter Dokumente kombiniert werden kann.

Ergonomieverbesserungen bei der Einrichtung von Formularen

Durch neue Funktionen des sogenannten Mustersuchobjekts wird die Datenextraktion aus Formularen wesentlich erleichtert. Das Mustersuchobjekt erstellt bei der Einrichtung eines Formulars automatisch Vorschläge für charakteristische Linienstrukturen, die als Ankerpositionen für andere Objekte verwendet werden können. Die Vorschläge sind anpassbar. Das Lesezonenobjekt in PROSAR-AIDA kann die Ergebnisse des Mustersuchobjekts nutzen, indem ein oder mehrere solcher Anker für die Festsetzung des Lesebereichs verwendet werden können.

In den Lesebereichen stehen neu mehr Funktionen für die Trennung der Nutzinformationen von störenden Elementen zur Verfügung. So lassen sich zum Beispiel verschiedene Ausfüllhilfen, wie Linien oder Kästchen verbessert entfernen. Die verbleibenden Nutzinformationen können bereits bei der Einrichtung der Lesebereiche dynamisch geprüft werden. Diese neuen, sehr effizienten Werkzeuge zur Einrichtung von Lesebereichen erweitern die Möglichkeiten der sogenannten Freiform-Technik auch bei der Verarbeitung strukturierter Formulare.

Bessere Administration durch Tooltipps
Die Anwenderfreundlichkeit bei der Einrichtung von Lesebereichen wurde ebenfalls verbessert. So wurde beispielsweise die Einrichtung von Lesezonen für Markierungen wie Kreuze oder Häkchen (OMR-Objekte) optimiert. Mehrere Kästchen oder alternative Anker bestimmen automatisch die Kästchenzonen. Diese Zonen definieren schon bei der Einrichtung der Belege die Darstellungsbereiche für die folgende Nachkorrektur in PROKEY.

Für eine schnelle Prüfung der Einrichtungsergebnisse einer Seite zeigt PROSAR-AIDA neu mittels Tooltipps die tatsächlichen OCR-Ergebnisse, das zugehörige Feld, die Lesesicherheit und kontextbezogene, weitere Informationen. Per rechter Maustaste wird ein OCR-Ergebnis in die Zwischenablage übergeben oder für die weitere Parametrierung direkt in ein Suchobjekt überführt. Eine verbesserte farbliche Darstellung unterstützt die Systemeinrichtung. Mögliche Treffer sind in Grau hervorgehoben, tatsächlich ausgewählte Treffer werden in Gelb dargestellt.

In der Nachkorrekturanwendung PROKEY werden im Modus „Alle Felder korrigieren“ die Felder farblich hervorgehoben, die im Normalmodus nicht angezeigt werden. Die Personen, die die Datenerfassung und -korrektur ausführen, werden so optisch besser zu den zu prüfenden Feldern geführt. Vorschaubilder zu jedem gescannten Bild stellen die Stapel- und Dokumentenstruktur übersichtlich dar.

Einfache Nutzung von PROSAR-AIDA 3.0

PROSAR-AIDA 3.0 steht ab sofort zur Verfügung. Die Nutzung der neuen Funktionen in Version 3.0 erfordert keine Migration des Regelbaums. Die Funktionalität zur Verarbeitung von kodierten Informationen aus Texten und E-Mails muss separat frei geschaltet werden. Sie möchten mehr erfahren? Nehmen Sie Kontakt mit unseren Spezialisten auf.

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